Typografische Hierarchie: das Auge führen, ohne ein Wort zu sagen
Noch bevor man ein Wort liest, entscheidet das Auge, wohin es geht. Geführt wird es von der Typografie: Grössen, Gewichte, Abstände.
Eine Seite, auf der alles gleich wichtig aussieht, ist eine, auf der sich nichts abhebt: das Auge verliert sich, der Geist ermüdet. Die typografische Hierarchie löst das, indem sie ohne Worte zeigt, was Titel, was Untertitel, was Fliesstext ist. Eine stille Ordnung, die das Lesen leicht macht.
Die Grundregeln
Wenige klare Ebenen, nicht zehn verschiedene Grössen. Ein klarer Kontrast zwischen Titel und Text, damit der erste Blick wirkt. Nicht zu lange Zeilen, denn das Auge ermüdet beim Rücksprung auf endlosen Zeilen. Und genug Raum: das Weiss um den Text ist nicht vergeudet, es hilft zu atmen und zu erkennen, was zusammengehört.
Gute Typografie fällt nicht auf, man spürt sie: die Seite wirkt einfach leicht lesbar.
So machen wir das: wir bauen eine klare typografische Hierarchie, die das Auge führt und jede Seite leicht lesbar macht.