Gefühlte Geschwindigkeit: schnell zu wirken zählt so viel wie es zu sein
Es gibt die reale Geschwindigkeit einer Seite, in Sekunden gemessen, und die gefühlte, also wie langsam sie dem Wartenden erscheint. Nicht dasselbe, und beide zählen.
Ein weisser Schirm für zwei Sekunden wirkt wie eine Ewigkeit: der Nutzer weiss nicht, ob die Seite lädt oder kaputt ist, und die Ungewissheit macht das Warten unerträglich. Sofort etwas zu zeigen, auch nur die Struktur der Seite, ändert das Gefühl völlig. Die Zeit ist gleich, doch das Erlebnis besser.
Wie man das Warten leichter macht
Sofort das Gerüst der Seite zeigen, damit das Auge merkt, dass etwas kommt. Zuerst laden, was man sieht, den Rest danach, still. Ein sofortiges Signal beim Klick geben, damit die Person weiss, sie wurde verstanden. Und Inhalte geordnet erscheinen lassen, ohne plötzliche Sprünge, die alles unter den Fingern verschieben.
An der realen Geschwindigkeit zu arbeiten ist grundlegend, doch zu pflegen, wie man warten lässt, macht eine Seite auch in Wartemomenten angenehm.
So machen wir das: wir bauen wirklich schnelle Seiten und pflegen auch, wie sie warten lassen, damit das Erlebnis vom ersten Augenblick flüssig ist.